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Alle nachfolgenden Hinweise und Empfehlungen beruhen auf meinen Persönlichen Erfahrungen.

Hier erst mal etwas allgemeines
Anreise Sofern ihr als Deutsche anreist, müsst ihr euch keine Gedanken über ein Visum machen. Im Flugzeug bekommt ihr einige Zettel die Ihr ausgefüllt den Herrn, oder der Dame, am Schalter der Einwanderungsbehörde übergebt. So was wie Name, Anschrift in Japan(Hotel) Mitgeführte Bargeldmenge. So was halt
Wenn alles O.K. ist wird von euch ein Foto gemacht, die Fingerabdrücke genommen. Zum Abschluss bekommt ihr noch euren Status als Temporary Visitor in den Reisepass gestempelt
Bahnen Neben den Staatlichen JR-Linien gibt es auch einige Privatbahnen die eigene Bahnhöfe betreiben. Manchmal teilen sich auch mehrere Betreiber einen Bahnhof.
Anders als bei uns brauch man schon eine Gültige Bahnkarte um auf den Bahnsteig zu kommen. Es gibt auch nicht so was wie A,B,oder C bereich. Wenn man nur eine einfache Fahr haben will sucht man sich auf einer Anzeigetafel, die meist an den Ticketautomaten sind, den Zielbahnhof. Neben den Zielbahnhof steht dann der Betrag den man Bezahlen muss, damit einen die Schranken am Zielbahnhof wieder rauslassen. Sollte man einmal versehentlich zu wenig bezahlt haben, kann man auf den Bahnsteig den Fehlbetrag nachzahlen. Wenn man auf seinem Weg die Bahnbetreiber wechseln muss, muss man für jeden Bahnbetreiber ein Ticket lösen.
Soo... zum Thema volle Züge.
Im Allgemeinen sind die Züge nicht voller als bei uns. Es gibt natürlich auch Ausnahmen, zur Rush Hour etwa. Man bekommt zwar nicht unbedingt immer einen Sitzplatz, aber man hat immer ausreichend Raum.
Ich Empfehle jeden sich, im Vorfeld seiner Reise, mit der Bahnplan vertraut zu machen.
Nach einiger Zeit bekommt man das aber auch auf die Reihe.
Die Durchsagen, und Anzeigen in den Zügen sind in der Regel sowohl auf Japanisch als auch Englisch. Sollte man sich aber entschließen außerhalb vom Stadtgebiet auf Entdeckungsreise zu gehen, muss man sich darauf einstellen das Durchsagen und Anzeigen auf Englisch zur Mangelwahre werden. Wenn man aber aufmerksam ist, hört man den Bahnhofsnamen heraus. Wenn man den Bahnhofsnamen nicht verstanden hat sind an den Bahnhöfen, meist von Zuginneren zu sehen, Tafeln mit dem Bahnhofsnamen. Mit lateinischen Buchstaben und auf Hiragana.
Solange man sich selbst keinen Stress macht, und weis wo der Bahnhofsname steht, kann man sich schon gar nicht mehr verfahren.
Einkaufen Viele Märkte haben 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche geöffnet. Man bekommt also zu jeder Zeit Lebensmittel. Fleisch ist in Japan generell etwas teurer als bei uns.
Egal wann ich wo war, immer Standen welche an dem Zeitschriftenregal und haben gelesen. Auch haben viele Automaten Restaurants rund um die Uhr geöffnet.
Man geht an den Automaten, wählt sein Essen, bezahlt es, setzt sich hin und wartet. Mehr ist nicht dabei. Zur leichteren Orientierung gibt es überall Plastische Abbildungen von den Gerichten. Oder zumindest ein Bild.
Man weis also schon was man bekommt.
Bei fast jedem Einkauf, sei es nun eine Packung Taschentücher oder sein Wocheneinkauf, eine Plastiktüte gratis dazu.
Öffentliche Toiletten In so gut wie jedem Öffentlichen Gebäude, jedem Bahnhof und jedem Park, gibt es kostenfreie Toiletten.
Aber aufpassen - in vielen Toiletten gibt es extra Kabinen für japanische und westliche Toiletten. Manchmal gibt es auch nur japanische Toiletten, das ist jedoch seltener. Dafür sind sie Sauber und kostenfrei.
Trinkwasser Das Wasser aus den Leitungen sollte man lieber nicht Trinken, denn es ist mit Chlor versetzt. In den meisten Parks gibt es deshalb Trinkwasserbrunnen. Man kann natürlich auch an einen der vielen Getränkeautomaten gehen. Wasser, soft-drinks, kalterkaffee^^, alles ist rund um die Uhr verfügbar. Meist muss man nur seine Wohnung verlasen und sieht schon einen Automaten. Müll Wenn man sich für die Reise ein Appartement anmietet, z.b. bei Sakura-House, hat man natürlich das Problem den Müll entsorgen zu müssen. Und da wirds knifflig. Müll wird nach Plastikflaschen, Dosen, Brennbar und Nichtbrennbar getrennt. Meist bekommt man Hinweiszettel auf denen steht was genau wohin gehört. Und wie man z.b. Flaschen zu behandeln hat. Auch darf der Müll nur zu den Mülltagen zu den, dafür Vorgesehenenplatz, gebracht werden. Generell gilt, der Müll muss in Plastiktüten in die Tonne wandern, andernfalls kann es passieren das der Müll nicht mitgenommen wird. Da helfen die Tonnenweise Plastiktüten von den Einkäufen viel. Unterwegs Wenn euer Hotel/Appartement zentral liegt, nehmt euch einfach die Zeit und verzichtet auf die Bahn und lauft. Andernfalls verpasst man sehr viel. Und sehr viel von der atmosphäre Tokyos geht verloren. Kleine Gässchen, überfüllt mit Läden und Menschen, breite Hauptstraßen übersäht mit Läden und Menschen. Man muss sich einfach die Zeit nehmen auch mal Planlos durch die Stadt zu laufen, einfach jeden Winkel zu erkunden. Das hektische Treiben am Shinjuku-Bahnhof, die Ruhe abseits der Hauptstraßen.
Aber auf eins sollte man verzichten. Essend durch die gegend zu wandern zeugt nicht gerade von gutem benehmen^^.
Sprache Die sprache ist Japanisch.......
Zwar wird fast überall Englisch gesprochen, aber zusehr darauf verlassen sollte man sich nicht. Die Briefmarken im Postamt konnte ich auf Englisch nicht kaufen. Die gute frau hat auf biegen und brechen 'stamps' nicht verstanden. Darum sollte man sich im Vorfeld wichtige Wörter Notieren, oder einen Japanisch Grundkurs besuchen. Ein freundlichen Danke oder Hallo kommt auf Japanisch besser an als auf Englisch^^.
Strom und Stecker Da in Japan der Strom etwas ander fließt, sollte man im Vorfeld alle elektrischen Geräte die man mitnehmen will, Prüfen. Auf jedem Netzteil klebt ein Typenschild von welchem man entnehmen bei welcher spannung etc. das Gerät funktioniert.
Wenn auf deinem Netzteil sowas wie: Input 100V-240V 50Hz/60Hz: steht, kann das gerät schonmal mit.
Das einzigste was jetzt noch stören kann, ist wenn man keinen oder gar, den Falschen Steckdosenadapter mit nimmt.
Eine übersicht über alle Steckdosentypen und Verbreitung gibt es auf Wiki
Das war’s fürs erste, später mehr.